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Bremen zeigt, dass es geht! – 3000€ Mindestgage für alle NV-Bühne-Beschäftigten als Standard verankern!

Das Theater Bremen hat sich mit der Stadt auf eine vorerst zweijährige Anhebung der Mindestgage für NV-Bühne- Beschäftigte von aktuell 2000€ auf 3000€ geeinigt. Dazu wurde ein ausdifferenziertes Mindestgagenstufensystem entwickelt, um Fairness und Gerechtigkeit innerhalb der Belegschaft zu herzustellen.

Dazu Michel Brandt, Bundestagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE aus Karlsruhe:

„Was für eine starkes Signal aus Bremen. Hier zeigt eine Stadt wie wichtig ihnen ihr künstlerisches Personal ist – und das in Zeiten der Pandemie. Seit Jahrzehnten arbeiten NV-Bühne-Beschäftigte mit größter Hingabe zu ihrem Beruf an der maximalen Belastungsgrenze unter prekären Arbeitsbedingungen und miserabler Entlohnung. Dass eine klamme Stadt wie Bremen den Schritt hin zu einer angemessenen Bezahlung für Kunstschaffende geht, setzt endlich soziale Mindeststandards, die auch bundesweit gelten sollten. Wir reden hier von einem Mindeststandard, der es beispielsweise Menschen ermöglicht eine Familie zu gründen und sie vor Altersarmut schützt. Nun ist es höchste Zeit, dass andere Städte und Kommunen, insbesondere Karlsruhe, den Spielball aufnehmen und dem Beispiel Bremens folgen. Danke an das Ensemble-Netzwerk für eure unermüdliche Arbeit!“