Wirtschaft und Menschenrechte

  • Krieg, rücksichtsloses Wirtschaften und Menschenrechtsverletzungen zwingen Menschen in die Flucht

    Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2020 erklärt Michel Brandt, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe: „Durch die Corona-Krise und die damit verbundene wachsende Armut betroffener Bevölkerungen wird die Zahl geflüchteter Menschen weiter steigen. Schon jetzt sind es fast 80 Millionen Menschen, so viele wie noch nie. Mitverursacher dieser Fluchtursachen sind die Politik von EU und Bundesregierung sowie deutsche Unternehmen: unfaire Handelspolitiken und Lebensmittelspekulationen treiben Menschen in Armut und Hunger, rücksichtslose transnationale Unternehmen betreiben Rohstoffraubbau, Landraub, und verantworten Naturkatastrophen. Wer Profite vor Menschenrechte stellt, zwingt Menschen in die Flucht. Das Versagen gegenüber Geflüchteten zeigt sich besonders deutlich an den EU-Außengrenzen: Dort nutzen europäische und deutsche…

  • Konzernverbrecher des Monats: Shell

    Der verdiente Gewinner unserer Rubrik “Konzernverbrecher des Monats” ist dieses Mal der niederländische Ölkonzern Shell. Bekannt wurde der fossile Riese unter anderem durch seine Verbrechen im Niger Delta in den 90er Jahren – wofür die betroffene Lokalbevölkerung bis heute keine Gerechtigkeit erfahren hat. Die dort stattgefundene Zerstörungen des Ökosystems, die Korruption und die Gewalt gegen die Bevölkerung sind exemplarisch für das skrupellose Vorgehen fossiler Konzerne zur Sicherung von Rohstoffen. Shell steht für eine koloniale, neoliberale Wirtschaft, die das Klima zerstört und Profite über alles stellt. Fossile Energiegewinnung ist nicht zukunftsfähig! Im Kampf für eine sozialökologische Transformation fordern auch wir: #Shellmustfall

  • Konzernverbrecher des Monats | “Royal” Dutch Shell

    Der verdiente Gewinner unserer Rubrik “Konzernverbrecher des Monats” ist dieses Mal der niederländische Ölkonzern Shell. Bekannt wurde der fossile Riese unter anderem durch seine Verbrechen im Niger Delta in den 90er Jahren – wofür die betroffene Lokalbevölkerung bis heute keine Gerechtigkeit erfahren hat. Die dort stattgefundene Zerstörungen des Ökosystems, die Korruption und die Gewalt gegen die Bevölkerung sind exemplarisch für das skrupellose Vorgehen fossiler Konzerne zur Sicherung von Rohstoffen. Shell steht für eine koloniale, neoliberale Wirtschaft, die das Klima zerstört und Profite über alles stellt. Fossile Energiegewinnung ist nicht zukunftsfähig! Im Kampf für eine sozialökologische Transformation fordern auch wir: #Shellmustfall

  • Rana Plaza nicht vergessen – unternehmerische Sorgfaltspflichten endlich gesetzlich regeln

    Pressemitteilung von Michel Brandt und Eva-Maria Schreiber „Der unsolidarische Umgang vieler deutscher Konzerne mit Zulieferern im Globalen Süden während der Coronakrise zeigt, wie wenig Unternehmen aus Rana Plaza gelernt haben. Das damalige Bekenntnis zu Menschenrechten und Arbeitsschutz wird ohne mit der Wimper zu zucken geopfert, sobald die Profite der Konzerne in Gefahr sind. Das Schicksal tausender Arbeiterinnen und Arbeiter wird dabei ausgeblendet. Es braucht endlich ein grundlegendes Umdenken von globalen Lieferketten, um ein an den Menschenrechten orientiertes Wirtschaften zu sichern. Wir fordern deutsche Konzerne auf, ihrer Verantwortung gegenüber den globalen Zulieferern nachzukommen und alles in ihrer Macht stehende zu tun, um den Schutz der Arbeitskräfte zu sichern“, erklärt Michel Brandt,…